Datum:

Neben weiteren Anpassungen an macOS 11 (Big Sur) und kleineren Verbesserungen kann jetzt beim Export von Filmen im MPEG-4 Format die Datenrate und FPS (Frames Per Seconds) explizit festgelegt werden.

Bisher wurden sowohl beim Speichern von Filmen als auch beim Export die diversen Standard-Export-Einstellungen (Presets) von Apple verwendet. Dadurch können auf einfache Weise Filme im HD- oder SD-Format oder für AppleTV / iPad / iPhone, WiFi und Cellular gespeichert werden.
Allerdings haben diese Standard-Export-Einstellungen auch einen Nachteil: weder die Datenrate noch die FPS lassen sich explizit angeben, wodurch die Filme insbesondere beim HD-Format teilweise eine sehr grosse Dateigrösse haben. Ausserdem wird standardmässig 30 FPS verwendet – auch wenn das Original nur 25 FPS hat.
Insbesondere nach der Änderung der Video-Grösse (z.B. um Ränder oben und unten zu entfernen) sind durch die Standard-Export-Einstellungen die Filme nach dem Speichern teilweise 2-4 fach so gross wie das Original. Ursache hierfür ist neben den 30 FPS eine hohe Datenrate, z.B. 7500 statt 4500 kBits/Sekunde.

In dieser Version kann jetzt nach der Auswahl des MPEG-4 Formats die Datenrate und FPS explizit angegeben werden.

nessViewer Film-Export

Als Standardwert werden die Werte des Originals vorgegeben – es lohnt sich aber insbesondere bei längeren Filmen die Datenrate zu reduzieren. So kann z.B. bei einer zusammengefügten 30 minütigen iPhone-Aufnahme die Dateigrösse von 2 GB auf 800 MB reduziert werden. Allerdings ist es empfehlenswert anschliessend den Export zu überprüfen und ggf. verschiedene Datenraten zu probieren um ein optimales Verhältnis zwischen Qualität und Dateigrösse zu erhalten.

Stichwörter: 64 bit, bearbeitung, datenrate, export, film, fps, mpeg-4, nessviewer


Datum:

Nach der DLNA-Fehlerbeseitigung für die Unterstützung von miniDLNA (Mitte Dezember) haben wir in dieser Version weiter an der Verbesserung gearbeitet um den Zugriff auf miniDLNA zu erweitern und nessViewer als iCloud-Alternative besser verwenden zu können.

Neben kleineren Verbesserungen bei dem Zugriff auf miniDLNA (Datum und Dauer von Videos in besser lesbarer Form, Vorschau von Videos) ist nun auch der Zugriff auf DLNA-Medien-Server ausserhalb des lokalen Netzes via VPN möglich.

Normalerweise ist dieser Zugriff via VPN nicht möglich da selbst bei der VPN-Verbindung der DLNA-Medien-Server nicht gefunden wird. Daher kann jetzt in den nessViewer App Einstellungen neben der TCP/IP-Adresse (und Port) auch der Name der Info-Datei angegeben werden – durch diese beiden Angaben ist dann der Direktzugriff auch via VPN möglich.

Diese beiden Angaben werden von nessViewer App automatisch ausgefüllt – es reicht aus in den Einstellungen einmalig einen eindeutigen Teil der TCP/IP-Adresse (z.B. „.20:“) bei „DLNA“ anzugeben und dann mit dem MedienCenter im lokalen Netz auf den DLNA-Medien-Server zuzugreifen.

Der FTP-Client der nessViewer App kann natürlich nicht nur auf den nessViewer-Medien-Server zugreifen sondern auch auf einen DLNA-Medien-Server. Voraussetzung hierfür ist nur die Eingabe des FTP-Users und Kennwortes in den Einstellungen.

Bei der Übertragung von Dateien kann jetzt nicht nur die ausgewählte Datei übertragen werden sondern auch alle Dateien eines Ordners.

Ausserdem können jetzt auch (durch das Aktion-Menü) alle Dateien in einem Ordner gelöscht werden nachdem „Datei öffnen“ ausgewählt wurde.

Mit diesen Verbesserungen ist nun eine einfachere Übertragung vieler Fotos und Filme (ggf. sogar aus der „Fotos App“) zu dem Medien-Server (oder anders herum) möglich:
1.) Ggf. Import der Fotos und Filme aus der „Fotos App“ in die nessViewer App (via Aktion-Menü bei „Datei öffnen“).
2.) Übertragung dieser Medien von nessViewer App auf den Medien-Server (via FTP-Client).
3.) Ggf. Löschen dieser Medien in der nessViewer App (via Aktion-Menü bei „Datei öffnen“).

Das Dokument nessViewer als iCloud-Alternative stammt übrigens von 2012. Bis auf die hier beschriebenen Verbesserungen (und natürlich kleineren optischen Änderungen) ist es aber nach wie vor aktuell.

Stichwörter: alternative, DLNA, fotos app, ftp, icloud, ios, miniDLNA, nessviewer


Datum:

Nachdem wir miniDLNA, installiert auf der Raspberry Pi, intensiver gestest haben, sind uns ein paar Dinge aufgefallen, die nicht so optimal waren.

Zum einen wurde das Datum von Videos in einer nicht gut lesbaren Form angezeigt und die Dauer direkt dahinter. Jetzt wird das Datum lokalisiert angezeigt und die Dauer in der 2. Zeile.

Ausserdem wird jetzt für Videos eine Vorschau angezeigt. Wir haben zwar die Möglichkeit gelesen, für jedes Video ein Cover zu erstellen und die miniDLNA-Konfiguration zu ändern. Das ist uns aber zu aufwändig bei so vielen Videos.
Allerdings kann die Anzeige der Video-Vorschau ggf. 1-3 Sekunden dauern – je nach Video.

Und ganz allgemein funktionierte bei DLNA die automatische Auswahl (sowohl nach Auswahl eines Menü-Eintrages als auch nach Rückkehr zu einem höheren Level) nicht korrekt – was jetzt korrigiert wurde.

Stichwörter: apple, appletv, appstore, DLNA, miniDLNA, nessmediacenter, tvOS


Datum:

nessMediaCenter App für AppleTV unterstüzt jetzt auch miniDLNA – z.B. auf der Raspberry Pi.

Durch Dennis sind wir darauf hingewiesen worden, dass nessMediaCenter App für AppleTV nicht auf miniDLNA, installiert auf der Raspberry Pi, zugreifen kann. Zwar wurde bisher miniDLNA nicht als unterstützter DLNA / UPnP Medien-Server angegeben, aber Raspberry Pi ist ja schon alleine wegen dem günstigen Preis eine interessante Lösung.

Nachdem leider eine Leihgabe zu alt war um OpenMediaVault 4 auf ihr zu installieren, haben wir in Raspberry Pi investiert – und mussten leider bei Tests feststellen, dass zwar mit dem MedienCenter von nessMediaCenter / nessViewer für macOS auf miniDLNA zugegriffen werden kann aber nicht mit nessMediaCenter für AppleTV oder nessViewer für iOS.

Während bei macOS die DLNA-Medien-Server-Informationen synchron geladen werden, werden sie bei iOS und tvOS asynchron geladen. Während dies bei anderen DLNA-Medien-Servern kein Problem ist, wurde bei miniDLNA die Information zu langsam geladen – und dadurch funktionierte der Ablauf nicht mehr korrekt.

Wir haben daher den Code erweitert, so dass jetzt in dem asynchronen Aufruf noch einmal geprüft wird ob auf Medien zugegriffen werden kann. Durch diese Erweiterung kann jetzt auch auf die Medien von miniDLNA zugegriffen werden.

Stichwörter: apple, appletv, appstore, DLNA, miniDLNA, nessmediacenter, tvOS


Datum:

Nach den Anpassungen für iOS 13 (nessViewer, finessTV) und tvOS 13 (nessMediaCenter, finessTV) sind jetzt auch die Anpassungen für macOS 15 (Catalina) verfügbar.

Bisher hatten wir mit den Updates für macOS 15 gewartet, weil leider auch diesmal wieder Apple unseren Bug-Report bisher nicht bearbeiten hat. Und durch diesen Bug der Zugriff auf die Medien der Fotos-App unter macOS 15 fehlschlägt. Leider wurde auch mit macOS 15.1 dieser Bug nicht beseitigt, aber da Apple dieses Update nun allgemein verfügbar gemacht hat, bleibt uns leider nichts anderes übrig. Wie auch bei macOS 14 hoffen wir natürlich, dass Apple möglichst bald Zeit findet – und nicht wieder ein 1/2 Jahr braucht.

Nachtrag vom 18.12.: mittlerweile konnten wir mit Apple das Problem klären. Glücklicherweise handelt es sich nicht um einen Bug sondern nur um eine Einstellung: die ausgewählte Fotos-Mediathek muss als System-Fotomediathek festgelegt sein damit auf die Medien der Fotos-App zugegriffen werden kann.

Die wichtigste Anpassung ist die Wiedergabe der Musik und geschützten Filme durch das MedienCenter. Während unter macOS 10.14 oder älter iTunes für diese Wiedergabe verwendet wird, wird ab macOS 10.15 die Musik-App für die Wiedergabe der Musik (Musik App Steuerung) und die TV-App für die Wiedergabe geschützter Filme verwendet.

Darüber hinaus haben wir den Zugriff auf die Medien der Fotos-App neu programmiert. Bisher wurden diese Medien und dessen Struktur direkt aus der Datenbank ausgelesen – da dies aber unter macOS 10.15 nicht mehr möglich ist, wird stattdessen jetzt das System-Framework „MLMediaLibrary“ verwendet.
Das funktioniert unter macOS 14 oder älter auch sehr gut, aber leider wie gesagt noch nicht unter macOS 15.

Stichwörter: 64 bit, fotos app, musik app, nessmediacenter, nessviewer, tv app


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